Äthiopien – Erta Ale, Dallol, Danakil – Vergangenheit und Gegenwart
Ein Land mit Kultur und Geschichte. Ein Land, trotz faszinierender Schönheit in großer Armut, aber dennoch voller Lebensmut.
Die Reise durch den Norden Äthiopiens führt uns zum aktiven Vulkan Erta Ale, dessen brodelnder Lavasee in der Nacht wie ein Hexenkessel mystisch rumort. Dieses besondere Naturschauspiel ist nur ein Höhepunkt in der heißesten Wüste der Welt, der Danakil, mit ihren farbenschönen Salzseen, den berühmten Salzkarawanen und dem tiefsten Punkt der Erde in Dallol. Nur wenige hundert Kilometer entfernt entfaltet sich bereits eine fantastische Bergregion im Hochland Äthiopiens. Hier beeindrucken unter anderem Hyänenmänner, Kaffeeplantagen, Felsenkirchen und allgegenwärtige christliche Kirchengeschichte, genauso wie atemberaubende Landschaften und interessante Menschen.
Reiseroute
Addis Abeba, Awash, Dire Dawa, Harar, Awash, Semera, Danakil, Erta Ale, Dallol, Mekele, Axum, Gondar, Bahir Dar, Lalibela, Kombolcha, Addis Abeba
Reisetermine
Sonntag, 6. November 2011 - Samstag, 3. Dezember 2011
Preis
3.850,- Euro pro Person (2-4 Teilnehmer)
Anfrage / Buchung
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Verkehrsmittel
4x4 Geländefahrzeug
Tourbeschreibung
Tag 1: Addis Abeba
Ankunft am International Airport von Addis Abeba und Transfer zum Hotel. Übernachtung im 4 Sterne Hotel Addis View in Addis Abeba.
Tag 2: Awash (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Morgens nach dem Frühstück fahren wir zum Awash Nationalpark durch die Städte Debere Zeit, Mojo und Nazerat. Mittagspause in Metehara Stadt. Danach fahren wir zur Übernachtung in die Awash Falls Lodge oder das Genet Hotel.
Tag 3: Dire Dawa (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Am frühen Morgen Pirschfahrt durch den Park. Wir beobachten verschiedene Tierarten wie z.B. Oryxgazellen und Wasserböcke sowie eine artenreiche Vogelwelt. Unterwegs besuchen wir die Awash-Wasserfälle, bevor wir in die Stadt Dire Dawa zur Übernachtung entweder im Dire Dawa Selam oder im Ras Hotel weiterfahren.
Tag 4: Harar (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Nach dem Frühstück Stadtrundfahrt durch die Altstadt von Dire Dawa mit dem alten Bahnhof, danach Weiterfahrt in die von einer Mauer umgebenen Stadt Harar. Die Stadt liegt auf 1850 Meter Höhe in den Ahmer-Bergen, einem östlichen Ausläufer des äthiopischen Hochlandes, 45 Kilometer südlich der Bahnstation Dire Dawa. Eine Straße führt in vielen Serpentinen von dort hinauf nach Harar in die für äthiopische Muslime viertheiligste islamische Stadt – nach Mekka, Medina und Jerusalem. Frühere europäische Reisende gaben ihr den geheimnisvollen Beinamen „Timbuktu des Ostens“. 2006 wurde die von der Festungsmauer umgebene Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. 2007 wurde das 1000-jährige Bestehen der Stadt gefeiert. Die Mauer mit ursprünglich fünf Toren wurde um 1520 von Emir Nur erbaut, einem Bruder von Ahmed Gragn. Wir besuchen das Kulturhaus des Adere-Volkes ebenso wie das Arthur-Rimbaus-Haus, in dem der französische Dichetr und Poet einige Zeit seines Lebens verbrachte. In der Nacht besuchen wir dann noch eine weitere Attraktion Harars – die „Hyänenmänner“ bei der Fütterung der Hyänen. Übernachtung in Harar im Heritage Plaza Hotel.
Tag 5: Harar und Awash (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Am Morgen bleibt noch Zeit für einige Besichtigungen in Harar, bevor wir nach dem Mittagessen für die Übernachtung in der Awash Falls Lodge oder dem Genet Hotel zurück nach Awash fahren.
Tag 6: Semera (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Am Morgen nach dem Frühstück Fahrt in die Stadt Semera. Dort werden alle „Permits“ für den Besuch des Erta Ale aus- sowie die lokalen Führer und Polizeibegleitung bereitgestellt. Die Übernachtung erfolgt in einem lokalen Gästehaus in Semera.
Tag 7: Lake Afdera (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Unsere Fahrt führt zunächst auf der Hauptstraße nach Serdo und dann auf guter Piste zum Lake Afdera. Wir erreichen den See am Nachmittag, aus dem schon seit Urzeiten Salzbarren, die sogenannten Amoles, gebrochen werden – einst und auch heute noch ein wichtiges Handelsgut. Traditionell wird der Salzabbau hauptsächlich von den Afar-Nomaden betrieben, die mit Kamelkarawanen die Salzblöcke zu den Märkten der höher gelegenen Regionen bringen. Übernachtung entweder im Zelt mit Schlafsack und Unterlage oder in einem örtlichen Hotel.
Tag 8: Dodom und Erta Ale (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
In Afdera nehmen wir weitere Begleiter für die Region mit. Dies ist zum einen Pflicht, zum anderen garantiert es unsere Sicherheit. Weiter geht es nach Dodom, einem Dorf der Afar. Hier werden die Lastkamele für den Aufstieg zum Erta Ale organisiert und danach die restlichen 40 km zum Fuß des Erta Ale gefahren. Die Strecke führt über ein ausgetrocknetes Lavafeld. Am späten Nachmittag kommen wir am Ausgangsort der Bergbesteigung an, auch die bestellten Kamele treffen ein und werden mit unserem Proviant beladen. Wenn es langsam dämmrig wird, beginnen wir die Bergbesteigung. Früher macht keinen Sinn, da es einfach zu heiß ist. Es geht querfeldein über Geröll, Sand und Schotter. Schließlich erreichen wir den Kraterrand auf 630 m Höhe. Der Erta Ale ist ein flacher Schildvulkan, der überwiegend aus basaltischer Lava besteht. In einem der Krater in seiner Caldera – und das gilt als geologische Besonderheit – köchelt ein 800 qm großer permanenter Lavasee, der weder erstarrt noch überläuft. Wir verbringen die Nacht auf dem Kraterrand, ohne Zelte, beobachten, wie aus Rissen in der Basaltkruste die Glut hervorlodert, flammendrote Lavafontänen den Gesteinsbrei durchbrechen und teilweise mehr als 10 m emporschießen. Wir übernachten am Kraterrand unter freiem Himmel. Übernachtung im Zelt mit Schlafsack und Unterlage, Lebensmittel mit abgefülltem Wasser.
Tag 9: Ahmed Ela (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Wer möchte, hat am frühen Morgen die Gelegenheit, zum Kraterrand zu laufen, um nochmals einen Blick in die Caldera beim ersten Tageslicht zu werfen. Anschließend steigen wir ab und fahren über Dodom nach Achmed Ela. Wir übernachten in der Nähe von Achmed Ela. Übernachtung im Zelt mit Schlafsack und Unterlage, Lebensmittel mit abgefülltem Wasser (1,5 l).
Tag 10: Lake Asale, Danakil- Dallol und Ahmed Ela (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Nach dem Frühstück beginnt unser Ausflug zum Lake Asale und weiter über die Salzpfannen zu dem Hügel von Dallol. Bis zu 120 m unter dem Meeresspiegel dehnt sich in der Danakil-Senke eine der eigenartigsten Landschaften der Erde aus: die Salzpfanne von Dallol. Dallol gilt als eine der außergewöhnlichsten Geothermalzonen der Erde. In dieser schwer erreichbaren Gegend werden die höchsten durchschnittlichen Jahrestemperaturen der Erde registriert. In der von aktiven Vulkanen umgebenen Zone heizt flüssige Magma Tiefenwasser, das unterirdisch talwärts rinnt und tropfenweise aus dem Boden quillt. Die zum Teil grellgelb leuchtende Färbung stammt von Mikroorganismen. Sie leben in der Salzlake, deren Minerale ozeanischen Ursprungs sind. Durch die hohe Lufttemperatur verdunstet das Wasser rasch und es bilden sich mannshohe Salztürme, die sich über die Ebene verteilen. Versiegt die unterirdische Quelle, verblassen die Salzkamine und zerfallen, während an anderer Stelle neue entstehen. Wir unternehmen kleine Spaziergänge in der bizarren Landschaft. Später Rückfahrt nach Ahmed Ela. Übernachtung im Zelt mit Schlafsack und Unterlage, Lebensmittel mit abgefülltem Wasser (1,5 l).
Tag 11: Ahmed Ela- Berhile und Mekele (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Nach dem Frühstück fahren wir wieder Richtung Dallol, um den Abbau von Salzbarren und das Verladen dieser auf die Kamele zu sehen. Die Salzplatten werden von Tagelöhnern mit Hilfe großer Holzstäbe gebrochen und dann von den Afar zu quadratischen Barren geschlagen. Wenn diese die idealen Maße haben, werden sie von den Kameltreibern auf die Kamele gebunden. Eine Karawane von ca. 50 Tieren transportieren das Salz in drei Tagen nach Bir Haile, wo es auf Lastwagen verladen wird. In Bir Haile, ein wichtiger Ort vor der Danakilsenke, hat uns die Zivilisation wieder. Weiterfahrt nach Mekele für die Übernachtung entweder im Axum oder Milano Hotel.
Tag 12: Von Mekele nach Adigrat (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Unsere heutige Route führt uns nach Adigart. Die Stadt liegt rund 80 km nördlich von Mekele nahe der Grenze zu Eritrea und ist damit ein wichtiges Tor zum Roten Meer. Früher war sie Residenzstadt. Die Reste zweier Schlösser, eines von Dej Desta und ein weiteres von Ras Sebhan, sind noch vorhanden. Etwas weiter entfernt von Adigrat befinden sich zwei der ältesten Felsenkirchen der Landes: Wukro Cherkos und Abreha Atsbeha, welche wir beide besichtigen werden, ebenso wie die Negash Moschee. Übernachtung in Adigart in lokalen Hotels wie z.B. dem Welde Sebegadi oder dem Geza Geresellassie.
Tag 13: Adigrat nach Axum (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Nach dem Frühstück brechen wir nach Axum auf. Wir stoppen unterwegs, um den Yeha Tempel und das Kloster Debre Damo zu besuchen, bevor wir dann weiter nach Axum fahren. Übernachtung in Axum im Remhai oder Yeha Hotel.
Tag 14: Axum (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Stadtrundfahrt in der Stadt Axum mit Besichtigung der Stelen, der Kirche der Heiligen Maria von Zion, in der sich die israelitische Bundeslade befinden soll, des Museums, der Gräber Kalab und Gebre Meskel sowie des Bades der Königin von Saba. Axum ist heute die wichtigste Pilgerstätte der äthiopisch-orthodoxen Christen. Nach Überzeugung der äthiopisch-orthodoxen Kirche befindet sich die israelitische Bundeslade in Axum. Diese soll, nach einer äthiopischen Schrift aus dem 13. Jahrhundert, dem Kebra Negest, von Menelik, dem Sohn König Salomons und der Königin von Saba, ins Land geholt worden sein. Ein Mönch ist noch heute mit der Bewachung der Bundeslade als lebenslangem Amt beauftragt. Diese Aufgabe wird vor seinem Tode an einen Nachfolger weitergegeben. Politisch ist Axum heute eine kleine Distrikthauptstadt, die 1980 aufgrund ihrer historischen Ruinen und der herausragenden Geschichte in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde. Übernachtung in Axum im Remhai oder Yeha Hotel.
Tag 15: Von Axum ins Simien-Gebirge (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Am Morgen Fahrt zu den Simien Mountains, einer eindrucksvollen Berglandschaft. Der Nationalpark umfasst Höhenlagen von 1.900 bis über 4.500 m. Mit 4533 m ist der Ras Daschän der höchste Berg Äthiopiens und siebthöchste in Afrika. Der Park wurde unter anderem zum Schutz verschiedener gefährdeter Tierarten, wie dem Äthiopischen Steinbock, dem Äthiopischen Wolf und dem Dschelada oder Blutbrustpavian eingerichtet, welche wir mit etwas Glück vielleicht zu Gesicht bekommen. Übernachtung in der Simien Mountains Lodge.
Tag 16: Gondar (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Am Morgen Fahrt in die Stadt Gondar. Auf dem Weg besuchen wir das Dorf Wolleka, dessen Bewohner „Felasha“ (äthiopisch für Juden) sind. Es ist aber nicht mehr als eine Wegkreuzung mit einigen Hütten, von denen eine einen Davidstern trägt. Vielleicht entdecken wir eine der Töpferinnen bei der Arbeit oder werden Zeuge, wie das Injerr, äthiopisches Brot, hergestellt wird. Nach Ankunft in Gondar Check-in ins Gondar Qura oder Goha Hotel für die Übernachtung.
Tag 17: Gondar (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Gondar ist eine Stadt mit etwa 110.000 Einwohnern und die Hauptstadt der Region Amhara. In einer gebirgigen Region liegt die Stadt auf immerhin 2133 m Höhe, es kann also am Abend und in der Nacht frisch werden. Nördlich von ihr liegt die Quelle des Blauen Nils, die lange als Nilquelle betrachtet wurde. Von 1636 bis 1855 war Gonder die äthiopische Hauptstadt. Von Kaiser Fasilides gegründet, war Gondar die erste permanente Hauptstadt seit den antiken Zeiten von Axum und Lalibela. Schlösser und zahlreiche Kirchen befinden sich in Gnodar, bei denen man portugiesische, indische und maurische Einflüsse vermutet. Trotz des Bombardements der Briten im Befreiungskampf von 1941 sind sie erstaunlich gut erhalten. Übernachtung Gondar Qura oder Goha Hotel.
Tag 18: Von Gondar nach Bahir Dar (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Morgens Fahrt nach Bahir Dar, die Stadt in der Nähe der Wasserfälle des Blauen Nils. Nach der Ankunft und dem Mittagessen besuchen wir den Markt von Bahir Dar und besichtigen den Bezawit Palast, einem Bauwerk Kaiser Haile Selassies, und genießen die schöne Aussicht auf den Blauen Nil und den Lake Tana. Übernachtung in Bahir Dar im Tana oder Summerland Hotel.
Tag 19: Bahir Dar (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Die Stadt liegt 320 km nord-nordwestlich von Addis Abeba in ca. 1840 m Höhe am südlichen Ufer des Tanasees, der Quelle des Blauen Nils. Der Abfluss des Blauen Nils am Ostrand der Stadt wird durch einen Staudamm reguliert und von einer Brücke überquert. In der Nähe der Stadt ca. 30 km südöstlich befinden sich die Tisissat-Wasserfälle ("Tiss ISSAT" bedeutet Rauchen Wasser) des Blauen Nils. Nach dem Mittagessen machen Sie ein Bootsfahrt auf dem Tana-See und besuchen die Klöster von Ur Kidane Meheret und Kibran Gebriel. Übernachtung im Tana oder Summerland Hotel.
Tag 20: Bahir Dar nach Lalibela (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Am Morgen Fahrt von Bahir Dar nach Lalibela, welches weltweit bekannt ist für die monolithischen elf Kirchen, die – überwiegend mehrgeschossig – in rote Basaltlava gemeißelt sind. Die Kirchen entstanden beginnend mit der Regentschaft von Kaiser Gebra Maskal Lalibela, auch bekannt unter dem Namen Heiliger Lalibela im 12./13. Jahrhundert. Wahrscheinlich wurde insgesamt 100 Jahre an der Anlage gebaut. In dieser Zeit blühte der christliche Glaube in Äthiopien, die Kirchen werden auch als Symbol für die enge Verbundenheit der äthiopischen Christen mit dem Heiligen Land verstanden. Selbstverständlich zählen diese Kirchen heute auch zum Weltkulturerbe der UNESCO. Lalibela hat eine lange christliche Tradition der äthiopisch-orthodoxen Kirche und ist ein Pilgerort für viele Christen. Übernachtung in Lalibela im Lal oder Jerusalem Hotel.
Tag 21: Lalibela (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Die elf Kirchen, jeweils als Ganzes aus der umgebenden Felsformation herausgearbeitet und jeweils bis zu 800 m² groß und zehn Meter hoch, zählen zu den größten von Menschen geschaffenen monolithischen Strukturen der Welt. Die Kirchen dienen noch immer ihrem ursprünglichen Zweck und werden von orthodoxen Pilgern aufgesucht. Die elf Felsenkirchen von Lalibela sind in drei Gruppen unterteilt:
Nördliche Gruppe:
- Bet Medhane Alem, in der auch das Lalibela-Kreuz untergebracht ist, ist die größte monolithische Kirche der Welt; Vorbild für diese Kirche war wohl St. Maria von Zion in Aksum.
- Bet Maryam ist wahrscheinlich die älteste der Kirchen.
- Bet Golgotha ist bekannt für ihre Kunstgegenstände sowie das Grab von König Lalibela.
- Selassie-Kapelle
- Grab von Adam
Westliche Gruppe:
- Bet Giyorgis: Verarbeitung am vollendetsten und am besten erhalten.
Östliche Gruppe:
- Bet Amanuel war wahrscheinlich die vormalige Hofkapelle.
- Bet Merkorios war wahrscheinlich vorher ein Gefängnis.
- Bet Abba Libanos
- Bet Gabriel-Rufael war wahrscheinlich der vormalige Königspalast und verbunden mit der Heiligen Bäckerei.
- Etwas weiter entfernt liegen das Kloster Ashetan Maryam sowie die Kirche Yimrehane Kristos, gebaut im Aksumite-Stil (aber ohne Keller) wahrscheinlich im 11. Jahrhundert.
Entgegen gewisser verbreiteter Mythen sind die Kirchen in Lalibela nicht mit Hilfe der Schwert-Templer gebaut worden, sondern allein von der äthiopischen Bevölkerung.
Übernachtung im Lal oder Jerusalem Hotel.
Tag 22: Lalibela (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Am frühen Morgen wandern wir mit dem Maultier zur Ashetan Maryam Kirche, von wo aus wir eine gute Sicht auf das Dorf haben. Nach dem Mittagessen unternehmen wir noch eine Fahrt zur „Nakutelabe“-Kirche. Übernachtung Lal oder Jerusalem Hotel.
Tag 23: Von Lalibela nach Kombolcha (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Nochmals geht es am frühen Morgen in Richtung Danakil Senke. In engen Kurven windet sich die Straße zunächst entlang einem Gebirgsmassiv auf über 2000 Meter. Vorbei an kleineren Dörfer erreichen wir dann eine Hochebene und schließlich Weldya, einen kleinen Marktort, in dessen Mitte sich eine Moschee befindet. In südlicher Richtung gelangen wir durch die Wollo Provinz zum Hayk See mit dem Istifanos-Kloster, welchem wir einen Besuch abstatten. Danach geht es weiter nach Kombolcha. Übernachtung in Kombolcha im Tekella oder Meron Hotel.
Tag 24: Von Kombolcha nach Addis Abeba (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
Heute steht die Rückfahrt nach Addis Abeba an. Auf wiederum engen Serpentinen windet sich die Straße erneut durch eine abwechslungsreiche Berglandschaft auf über 3.000 m Höhe. Zahlreiche Aussichtspunkte verlocken immer wieder zu kurzen Fotostopps. Gegen Abend erreichen wir dann den Ausgangspunkt der Reise, Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba. Übernachtung in Addis Abeba im 4 Sterne AddisView Hotel.
Tag 25: Addis Abeba
Ganztägige Besichtigung von Addis Abeba mit Besuch von Museen, Denkmälern und Märkten. Abends Abschiedsessen in einem der besten Restaurants von Addis mit hervorragenden landestypischen Gerichten und traditioneller Livemusik. Übernachtung in Addis Abeba im 4 Sterne AddisView Hotel.
Tag 26: Rückflug
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt.
Für das Camping werden gestellt:
- Zelt, Essen sowie 1,5 Liter Wasser, Luftmatratzen (Isomatte), Schlafsäcke.
Der Reisepreis beinhaltet:
- Flug ab/bis Frankfurt mit Ethiopian Airlines
- Erfahrene englisch sprechende Guides & Fahrer während der gesamten Tour
- Hotel-Übernachtungen im Doppelzimmer
- Alle nicht alkoholischen Getränke und Mahlzeiten laut Programm
- Alle Eintrittsgelder laut Programm
- Camping-Ausrüstung: Zelt, Schlafsäcke, Luftmatratzen an den Camping-Plätzen laut Programm
- Transfer ab/bis Flughafen in Addis Abeba
- Überlandtransport mit einem neuen 4x4 Lancruiser inklusive Benzin (ein Landcruiser für die Campingausrüstung und Koch, ein Landcruiser für den Transport der Passagiere und Guide), pro Auto maximal 4 Personen
- Einheimischer Guide für die Afar Region
- Scout- und Polizeibegleitung in der Afar Region
- Alle benötigten Genehmigungen vom ersten bis zum letzten Tag
- Erfahrener Koch während der ganzen Tour
- Örtliche Steuern
Folgende Leistungen sind nicht inbegriffen:
- Alkoholische Getränke
- Gepäckträgergebühren am Flughafen und in den Hotels
- Alle Getränke außerhalb der Mahlzeiten
- Gebühren für Foto und Video
- Übliche Trinkgelder für den Guide, Koch sowie Fahrer und die lokalen Assistenten
- Persönlich Bedürfnisse wie Wäschereiservice, Telefon, Fax, Internet oder andere Dinge, die rein privater Natur sind
Alle Hotels in der Tour sind die besten zu Verfügung stehenden Hotels des Landes, gleiches gilt für die 4x4 Geländewagen.








